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Die Stiftung
"Es war der Wunsch des Verlegers Heinrich
Maria Ledig-Rowohlt, die oft unterschätzte Arbeit der Übersetzer
literarischer Werke mit einem jährlichen Förderpreis zu
unterstützen." (Aus der Präambel der Satzung)
Heinrich Maria Ledig-Rowohlt starb am 27. Februar 1992 in Neu-Delhi.
Im selben Jahr wurde von seiner Witwe Jane Ledig-Rowohlt die Stiftung
gegründet, die ihren Sitz in Hamburg hat. Zum Vorsitzenden
wurde Dr. Michael Naumann, der damalige Rowohlt-Verleger, ernannt.
Dem Stiftungsvorstand gehören außerdem der Hamburger
Rechtsanwalt Hans-Jürgen P. Groth und der Verleger Nikolaus
Hansen an.
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Jane und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt
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"Ausschließlicher
und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die Förderung deutschsprachiger
Literaturübersetzer, insbesondere die Ausschreibung eines jährlich
zu vergebenden Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzer-Preises."
(Aus der Satzung)
Die Jury der ersten Jahre wurde noch von Heinrich Maria Ledig-Rowohlt
benannt; ihre Mitglieder waren Helmut Frielinghaus, Hans Georg Heepe,
Dr. Michael Naumann und Dieter E. Zimmer.
Der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis wurde am 1. Oktober 1992 während
der Frankfurter Buchmesse zum erstenmal verliehen.
Die Entwicklung des Stiftungsvermögens erlaubte es, 1995 zusätzlich
den Jane Scatcherd-Preis (benannt nach Jane Ledig-Rowohlt, geb. Scatcherd)
und 1998 einen dritten Preis, den Paul Scheerbart-Preis, ins Leben
zu rufen.
Diese Preise werden - wie der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis -
alljährlich im Oktober während der Frankfurter Buchmesse
im Rahmen einer festlichen Veranstaltung, an der deutsche und ausländische
Verleger und Vertreter des literarischen Lebens teilnehmen, übergeben.
Die Stiftung hat darüber hinaus durch beträchtliche Zuwendungen
andere Institutionen gefördert, deren Tätigkeit deutschsprachigen
Literaturübersetzern zugute kommt, so das nach Heinrich Maria
Ledig-Rowohlt benannte Ledig House, eine internationale Arbeits- und
Begegnungsstätte von Schriftstellern und Übersetzern im
Staat New York, ferner den Freundeskreis zur internationalen Förderung
literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V.
Die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sieht ihre Aufgabe darin,
in einer Zeit, in der die Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln
stark eingeschränkt wurden, ihre Förderung deutschsprachiger
Literaturübersetzer nicht nur fortzusetzen, sondern nach Möglichkeit
auszuweiten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist sie auf die
Hilfe von Sponsoren angewiesen, die sich dieses Anliegen zu eigen
machen können.
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Hamburg, 2008
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Der Vorstand
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